Driving, Dreaming, Drifting (2025-2026)

Driving, Dreaming, Drifting untersucht den Einfluss des Automobils auf Umwelt, Mobilität und urbane Räume sowie auf gesellschaftliche Machtstrukturen. Das Projekt hinterfragt Vorstellungen von öffentlichem Raum, die häufig von Kontrolle, Ausschluss und Hierarchien geprägt sind. Das Auto fungiert dabei als Symbol für Besitz, Individualisierung und Dominanz. Aus queer-feministischen Perspektiven entwerfen die beteiligten Künstler*innen alternative Bilder von Mobilität und Möglichkeiten für gerechtere und inklusivere Formen des Zusammenlebens.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, stark vom Automobil geprägte Orte temporär als kulturelle Diskursräume zu aktivieren und neue Perspektiven auf die Nutzung des Stadtraums zu eröffnen.

Im Anschluss an das Hauptprogramm in Stuttgart erzeugt das Projekt mit weiteren Veranstaltungen Echos und wurde so weitergeführt. Das erste Echo fand im September 2025 in Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum Recyclart in Brüssel statt. Vom 13. Februar bis 25. März 2026 wurden in Barcelona in Kooperation mit Sant Andreu Contemporani Arbeiten von Natalia Domínguez und Paco Ladrón de Guevara präsentiert. Es ist auch eine begleitende Publikation erschienen.

Das Projekt wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, vom Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung und der Landeshauptstadt Stuttgart durch den Bezirk Stuttgart-Mitte. 

Weitere Projekte

Luft – Als unsichtbares, doch essenzielles Element prägt Luft unsere Umwelt. Die dritte Ausgabe widmete sich dem Thema „Luft“.  Künstler*innen untersuchten wie Luft die Stadt Stuttgart durchströmt und machten sie mit Installationen, Interventionen, Performances und Walks an verschiedensten Orten erlebbar. In drei Schwerpunkten widmete sich das Festival Luft als Gemeingut, ihrer materiellen Qualität sowie dem Einfluss des Autos auf die Stadt.

„LUFT“ ist ein auf drei Jahre angelegtes Projekt das sich mit der unsichtbaren Ressource Luft und ihrer Bedeutung für das urbane Leben auseinandersetzt. Gemeinsam mit internationalen Künstler*innen sowie jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren untersucht das Vorhaben, wie Luft als kollektives Gut die Stadt Stuttgart und ihre Bewohner*innen verbindet und prägt: körperlich, politisch, ökologisch, sozial, materiell und poetisch. Künstlerische Arbeiten, Workshops und Begegnungen machen das Unsichtbare erfahrbar und eröffnen neue Perspektiven auf den urbanen Raum. 

Was macht eine zeitgemäße Kunst im öffentlichen Raum aus? Und welche Strukturen braucht eine Kunstpraxis, die stark inter- und transdisziplinär agiert? Im Auftrag des Kulturamts Stuttgart brachte CURRENT Künstlerinnen, Kuratorinnen und die Stadtverwaltung zusammen, um gemeinsam die Weichen für ein neues Stuttgarter Programm für Kunst im öffentlichen Raum zu stellen.